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Reisebeschreibungen

 

- Kreta Wanderung E4 2019

 
-Schweden, Skitour Rogen Nationalpark, Enafors 2018

- Norwegen, Wanderungen, Hardanger Vidda, Jotunheimen, 2017

- Italien, Fahrradtour von Sizilien bis zum Reschenpass, 2016

- Lappland III, Abisko, Skitour, 2015

- Korsika, Paddeltour um die Insel u Wanderung auf dem GR 20, 2014

- Spanien, Pyrenäen, Wanderung auf dem GR 11, 2013

- Lappland II, Kungsleden Skitour, 2012

- Norwegen, Skitour durch den Sylarna, 2009

- Peru, Radtour über die Anden, 2008

- Auf dem Jakobsweg bis Santiago de Compostela mit dem Rad 2007

 

 

 

 

Wanderung auf dem E4 durch Kreta

von Ost nach West

 

Ein Reisebericht mit Bildern vom 27. April bis 13. Juni

© Klaus Goerschel, Markdorf Juli 2019

 

Liebe Freunde des Outdoor-Lebens,

 

auf dem E4 durch Kreta zu wandern war bisher ein Geheimtipp. Ich hatte schon früher an eine Wanderung auf dem E4 gedacht , aber veraltete Landkarten und unzuverlässige Wanderführer können zu enormen Orientierungsproblemen führen. Zumal eine Wanderung über die Gebirgsmassive im Frühjahr wegen noch hoher Schneedecke und auf den kahlen Küstenklippen im Sommer wegen Wassermangels nicht ungefährlich sind.

Diese Gefahr blieb zwar, aber im Zeitalter digitaler Karten mit GPS-Einsatz schien mir das Orientierungsrisiko überschaubar. Um mich nicht ins "gemachte Nest" zu setzen, nahm ich nicht einen "fertigen" GPS-Track, sondern stellte mir meine GPS Routen auf Wegpunktbasis selbst zusammen.

Ein Rucksack mit Leichtzelt, Daunenschlafsack, Isomatte, Wechselwäsche, Waschzeug, Schreibzeug, Regenschutz, Gummisandalen und warmer Jacke, aber ohne Kocher und Küche war schnell gepackt.

Ein Test ergab ein reales Trage-Gewicht von 16 kg mit 2 Liter Wasser und Trockennahrung für 2 Tage. Dazu kam meine Fotoausrüstung von 2,5 kg einschließlich Akkus und Ladegerät.

Meine Navi-Ausrüstung, die ich immer direkt an die Rucksackträger hängte oder in der Tasche trug, bestand aus Kompass, Handy, Garmin GPS, Luca-Wanderführer und zwei Landkarten in der Schutzhülle.

Für den Flug packte ich den Rucksack in eine Tragetasche, in die ich noch weitere Kleidung, Schuhe, Kochzeug und ein älteres GPS packte.

 

Mein Flug endete in Heraklion, der Hauptstadt Kretas. In einem kleinen Hotel in der Altstadt untergebracht, plante ich einen Bummel durch die Stadt und eine Besichtigung von Knossos, das vor den Toren Heraklions liegt.

 

 

Anschließend wollte ich sofort nach Kato Zakros im äußersten Osten Kretas aufbrechen. Überschüssiges Gepäck und "Ersatzteile" konnte ich im Schließfach des Hotels zurücklassen.

Als Wanderführer nahm ich das englischsprachige Buch "The Cretean Way" von Luca Gianotti und das deutschsprachige Buch "Kreta, mit Weitwanderweg E4"von Michael Will vom Kompass Verlag mit. Die dort angeführtenTageskilometer, fasste ich als wohlgemeinte Vorschläge auf.

Selbst die Streckenführung sah ich nicht als absolut bindend an, denn es gab an einzelnen Abschnitten der Wander-Führer und -Karten vor allem zum ursprünglichen E4 durchaus voneinander abweichende Wegrouten. Der Luca-Wanderführer tat sich besonders da hervor, wo es galt asphaltierte Straßen zu umgehen. Schien mir die Beschreibung durch das Gelände mit einem zu großen Umweg verbunden, oder forderte eine Abkürzung einen zu steilen Anstieg, dann suchte ich mir auf meiner Karte eine Strecke, von der ich annahm, sie mit geringstem Kraft- und Orientierungsaufwand bewältigen zu können.

Durchaus heikel war das Wetter in den Bergen. In Kreta erheben sich durch tektonische Plattenverschiebung bedingt, 3 Bergmassive bis zu 2450 m. Klar, dass dort andere Temperaturen, Windstärken und u.U. auch Sichtverhältnisse herrschten, als in den Tal- und Küstenregionen. Ich musste leider selbst die bittere Erfahrung machen, wie extrem und überraschend Wetteränderungen in den Bergen sein konnten.

 

 

Was die Jahreszeit betrifft, zu der eine Wanderung durch Kreta empfohlen werden kann, so gibt es viele Für und Wider. Ich habe mich für Mai, Juni entschieden, weil die Temperaturen selbst an der Küste im Mai noch erträglich und viele Wasserläufe noch nicht ausgetrocknet sind. Dafür musste ich in den Bergen Abstriche machen, auch weil im letzten Winter dort besonders viel Schnee fiel. Die Levka Ori Berge konnte ich nicht einmal versuchen zu besteigen und den Psiloritis musste ich an das Ende meiner Tour legen.

Eine Wanderung auf dem kretischen Weg ist vor allen Dingen eine wunderbare Möglichkeit das wilde Land mit seinen Naturschönheiten, die kargen Bergdörfer mit den Schaf- und Ziegenherden, die blumengeschmückten Häuser im Tal umgeben von Olivenhainen und Weinfeldern und vor allem die überaus gastfreundlichen Kreter kennen zu lernen.

In diesem Sinne bringe ich wunderschöne Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause, die mich weiterhin begleiten werden. Den kretischen Weg zu durchwandern ist durchaus mühevoll und anstrengend, aber es ist auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis.

 

 

Ich habe diese Reise in 5 Teile unterteilt, wobei die Wanderung den Hauptteil des Berichtes ausmacht.

Kreta und Knossos

 

Antike Stätten und das Meer

 

 

 

Die Wanderung durch Kreta auf dem E4

 

Teil 1

Teil 2

Teil 3

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß und Anregung bei der Durchsicht meines Reiseberichtes

"Wanderung durch Kreta auf dem E4",

mit lieben Grüßen vom Bodensee, Klaus

 

 

Ski- und Cross-Country-Touren in Schweden

Februar, März 2018

© Bilder und Text Klaus Goerschel, 88677 Markdorf

 

Süd- und Mittel-Skandinavien

Reiseroute grün, Aufenthaltsgebiete rot

 

Hallo Freunde,

 

nun endlich kann ich euch von meiner Winter-Reise 2018 in Skandinavien berichten. Vielen Dank für die Geduld!

Im Winter 2017/18 war ich fasziniert von den ungewöhnlich hohen Schneefällen, die vor allem in Mittelskandinavien niedergegangen waren.

Ich war begeistert und entschlossen, so früh wie möglich mit meinem VW-Bus nach Schweden und dort in die Provinz Härjedalen zu fahren.

Sofort nach Neujahr begann ich mit den Reise-Vorbereitungen.

Bereits Ende Januar, Montag, den 29. 1. 2018, 7.15 Uhr, machte ich mich voller Enthusiasmus auf den Weg. Das Auto war mit Skiern, Pulka, Zelt, Schlafsäcken Trailnahrung und Winterkleidung voll gepackt.

Ich fuhr über Hamburg, nahm am nächsten Tag die Fähre von Grenaa nach Varberg in Schweden und ab ging es über Göteborg auf der E45 nach Norden. Am Abend des nächsten Tages erreichte ich bei dichtem Schneetreiben Sälen, meine vorläufige Endstation in Schweden.

 

Eine knappe Woche lang unternahm ich in und um das tief verschneite Sälen viele Skitouringausflüge und erkundete den Anfangspunkt des berühmtesten Wanderweges in Schweden, den Kungsleden.

Als schon bald dichte Schneefälle einsetzten, reiste ich über die Grenze nach Norwegen weiter zu dem bekannten Skiort Trysil.

Hier erkundete ich mit Touren-Skiern das tief verschneite Fjellett-Bergmassiv.

Als es wieder einmal kräftig schneite, verließ ich Trysil und fuhr nach Norden zum Femundsee und von dort weiter über Idre nach Grövelsjön.

 

Grövelsjön ist ein Paradies für Skilangläufer und dieses Jahr waren die Schneeverhältnisse besondes großartig.

Ich quartierte mich in einem schönen Schwedenhaus ein und unternahm von hier aus mit und ohne Pulka viele Skitouren in der herrlichen Winterlandschaft um Grövelsjön.

Als die Tage heller wurden brach ich zu einer Cross- Country Tour durch den Rogen Nationalpark auf.

 

Mit Pulka und Zelt streifte ich 2 Wochen durch den in tiefer Ruhe liegenden, verschneiten Rogen-Nationalpark.

Wieder zurück in Grövelsjön entschloss ich mich, noch einmal weiter nach Norden aufzubrechen.

 

Diesmal verschlug es mich in die Gegend um Enafors. Dort unternahm ich viele schöne, aber auch anstrengende Touren in das Snasahögarna Bergmassiv.

 

Ende März musste ich mich auf den Heimweg machen. Abschied nach acht Wochen Skandinavien im Winter hinterließ ein Gefühl der Wehmut. Dennoch freute ich mich auf zu Hause und die Heimat am Bodensee. Nach 3 Tagen Fahrt erreichte ich Malmö und Trelleborg in Südschweden.

 

Mit der Fähre ging es von Trelleborg nach Rügen und dann weiter nach Fulda zu meiner Schwester.

Noch vor Ostern erreichte ich Markdorf. Nach so langer Reise endlich wieder zu Hause und in der Heimat zu sein, war ein ganz besonderer Moment der Freude.

Mit lieben Grüßen vom Bodensee,

Klaus

 

Schilderung der Reise mit Fotos:

Sälen, Trysil

Grövelsjön, Rogen

Enafors

 

 

Wanderungen in Norwegen im Sommer 2017

in der Hardangervidda, in Jotunheimen,

auf den Gaustatoppen und den Preikestolen.

© Bilder und Text Klaus Goerschel

 

Meine Wandergebiete in Skandinavien

 

Hardangervidda

6 Tage-Wanderung durch die Hardangervidda von Haukeliseter bis Liseth,

2. bis 7. August 2017

 

Der Harteigen, 1690 m, höchster Berg der Hardangervidda

 

Klaus unmittelbar vor dem Harteigen

 

Süd-Nord Durchquerung der Hardangervidda

 

Zauberhafter Regenbogen

 

Eine wackelige Sommerbrücke

 

Flussdurchquerung kurz vor Hadlaskar

 

Hübscher Zeltplatz hinter Viveli

 

Der brausende Föhringsfossen

 

Berge im Abendrot hinter Liseth

 

6 Tage Wanderung durch die Hardangervidda

 

Jotunheimen

3 Wanderungen in Jotunheimen,

12. bis 19.August 2017

 

Kalter Wind auf dem Besseggen

 

Den Besseggengrat hinauf

Auf dem Gipfel des Galdhöpiggen

 

Seilschaft über den Gletscher

 

Stürmischer Wind über den Glittertind

 

Gute Sicht auf dem Gipfel des Glittertind

 

Besseggengrat

Glittertind

Galdhöpiggen

 

Preikestolen und Gaustatoppen

 

Preikestolen, Mai 2017

 

Gaustatoppen mit Funkturm, 10.August 2017

 

Preikestolen

Gaustatoppen

 

 

Meine Fahrrad-Tour durch Italien

vom 26. April bis zum 4. Juni 2016

Klaus Goerschel

 

Karte Italien

Rote Markierung: meine Fahrradroute von Palermo in Sizilien zum Reschenpass in Tirol

 

Klaus auf Fahrradtour hier an der südlichsten Spitze Siziliens

Hier der nördlichste Punkt meiner Italienreise in unmittelbarer Nähe des Reschen Passes

 

Teil 1 Teil 2 Teil 3

Messina - Rom

Pisa - Reschenpass